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Statistische Woche vom 19. bis 22. September 2017 in der Hansestadt Rostock

Die Anmeldung zur Tagung ist auf der Internetseite der Statistischen Woche 2017 möglich. Dort ist auch das komplette Tagungsprogramm zu finden.

Zusätzlich zum Rahmenprogramm bietet das Tourismuszentrum Rostock & Warnemünde Öffentliche Führungen und Rundfahrten an.

Programmbeiträge des VDSt

Übersicht VDSt-Programm zum herunterladen (pdf)

Trotz der terminlichen Nähe zur Bundestagswahl bietet der VDSt zwei eigene Sitzungen sowie eine gemeinsame Sitzung mit der Regionalausschuss der DStatG an.

Die erste Sitzung des VDSt am Dienstag, 19.09. (16.30 bis 18 Uhr) widmet sich dem Thema „Wie wohnt wer? Beobachtung der Wohnsituation in verschiedenen Umfrageformaten für Planung und Stadtentwicklung“. Moderiert von Hermann Breuer wird der für die Wanderungs- und Mobilitätsforschung zentrale Faktor der Wohnung und ihrer Bewohnerschaft in den Fokus genommen. Die Analysen beruhen auf den empirischen Daten dreier Umfrageformate bzw. –konzepte: Dem Sozioökonomischen Panel (SOEP) durch Jan Göbel vom DIW, der EU-SILC-Befragung in Verbindung mit Mikrozensusdaten durch Matthias Waltersbacher vom BBSR sowie einer kommunalen Bürgerumfrage („Leben in Köln“) durch Mirjam Schmid vom Amt für Stadtentwicklung und Statistik. Letztere bietet einen aktuellen Einblick in die Wohn- und sozioökonomischen Lebenswelten der Bürgerschaft und ihrer Verortung.

Am Mittwoch, 20.09. (09.00 bis 10.40 Uhr) wird in der gemeinsamen Sitzung mit dem Regionalstatistischen Ausschuss der DStatG das Rahmenthema „Räumliche Mobilität“ aufgegriffen. Nach einem Vortrag von Martha Pohl zur Reurbanisierung in den Mittelzentren Nordwestdeutschlands beschäftigt sich unser Verbandskollege Jürgen Göddecke-Stellmann vom BBSR mit den Metropolregionen als Quelle und Ziel von Binnenwanderungen. Frank Osterhage vom ILS berichtet über ländliche Räume, die sich dem „Sog der Reurbanisierung“ ausgesetzt sehen. Tim Leibert beleuchtet beide Richtungen der wohlbekannten Wanderungsmuster („Rein in die Stadt oder raus aufs Land?“) und stellt dar, inwieweit sich hierbei aktuelle Wanderungsmuster in Leipzig verändert haben. Die Moderation wird Hartmut Bömermann übernehmen.

Die zweite VDSt-Sitzung „Zuwanderung in die Städte – Aktuelle Tendenzen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet“ wird am Mittwoch, 20.09. (14.10 bis 15.50 Uhr) von Jürgen Göddecke-Stellmann moderiert. Der Beitrag von Antonia Milbert befasst sich mit den Binnenwanderungsmustern der Berufseinstiegs- und Familienwanderer auf Kreisebene seit 1991. Teresa Lauerbach analysiert auf Basis der Innerstädtischen Raumbeobachtung (IRB) die Wanderungs-ströme zwischen und innerhalb deutschen (Groß-)Städten. Ingo Heidbrink von der Düsseldorfer Statistik befasst sich mit der internationalen Zuwanderung nach Düsseldorf und stellt Migrationsmuster und Entwicklung im Zeitraum 2000 bis 2016 dar. Er analysiert die durch Zuwanderung hervorgerufenen Veränderungen der Bevölkerungsstruktur Düsseldorfs und vergleicht die Migrationsmuster mit denen anderer deutscher Großstädte.

Auch die DStatG und die DGD haben viele interessante Vorträge im Programm, die für Kommunalstatistiker interessant sind, so dass sich der Besuch der schönen Hansestadt Rostock auch kurz vor der Bundestagswahl auf jeden Fall lohnt.