Beiträge für Statistische Woche gesucht

Der Verband Deutscher Städtestatistiker veranstaltet gemeinsam mit der Deutschen Statistischen Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Demographie alljährlich im September die Statistische Woche. Die Statistische Woche 2022 findet voraussichtlich an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster statt.

Für den Austausch innerhalb der amtlichen Statistik, im Kreis der Städtestatistik und mit der Wissenschaft suchen wir interessante und beispielgebende Beiträge aus der angewandten Städtestatistik, Stadt- und Regionalforschung. Für die Statistische Woche 2022 sind folgende Themen geplant:

Fernerkundung als Datengrundlage für die Kommunalstatistik

Ergänzend zu klassischen Statistik­daten hat die Fernerkundung in den vergangenen Jahren zunehmend Bedeutung bei der Analyse von Räu­men erlangt. Auch für die Beschrei­bung und Erklärung kleinräumiger Prozesse in Städten können ent­sprechende Daten wertvolle Informationen bieten.

Vor diesem Hintergrund suchen wir nach Beiträgen, in denen die Nutzung von Fernerkundungsdaten für Themen der Stadtbeobachtung und –analyse beschrieben und diskutiert wird. Mög­liche Fragestellungen liegen beispiels­weise in den Themen­bereichen der Stadtklimatologie, der Bebauungs­struktur oder von Grünflächen. Besonders von Interesse sind Beiträge, die Fernerkundungsdaten mit anderen Datenquellen kombinieren.

SDG-Indikatoren in Kommunen – zwischen Trend und bedeutsamer Grundlage für die politische Steuerung

Städte stehen weltweit vor den großen Fragen einer nachhaltigen wirtschaft­lichen, ökologischen und sozialen Transformation. Die von den Vereinten Nationen beschlossene Agenda 2030 mit den Zielen nachhaltiger Entwick­lung (Sustainable Develop­ment Goals, SDGs) bietet Kommunen einen ganz­heitlichen Orientierungsrahmen, um städtische Zukunftsstrategien zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund werden inzwischen in verschiedenen Städten indikatorengestützte SDG-Berichte erstellt.

In der geplanten Sitzung möchten wir einen Blick auf diese Berichte werfen und der Frage nachgehen, inwieweit sie als Instrument der politischen Steuerung und als Grundlage für die Erarbeitung praxisnaher Entwicklungs­strategien tatsächlich genutzt werden.


Statistik, Daten, Flucht und Ankommen

Seit dem völkerrechtswidrigen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 setzte eine der größten Flucht­bewegungen in Europa seit dem zweiten Weltkrieg ein.

Wir möchten einen Blick auf die Messung der Migrationsströme werfen. In welchem Ausmaß sind deutsche Städte zu Ankommensorten für Men­schen aus der Ukraine geworden und welcher Dynamik unterliegen die Migrationsbewegungen?

Zugleich stellt sich die Frage, wie die Städte den gestellten Herausforderun­gen gerecht werden? Versorgung mit Wohnraum, Zugang zum Bildungssys­tem oder zum Arbeitsmarkt: Welchen Beitrag können Daten bei der Aufnah­me und der Unterstützung der Kriegs­geflüchteten leisten?

 

Jetzt Beiträge einreichen!

Bitte reichen Sie Ihre Beitragsvorschläge bis zum 16.05.2022 direkt auf der Internetseite www.statistische-woche.de ein!
Bei Fragen stehen Ihnen die Mitglieder des VDSt-Programmteams gerne zur Verfügung:

Dr. Ansgar Schmitz-Veltin, Vorsitzender des VDSt, E-Mail: vdst@schmitz-veltin.de
Diana Andrä, Stadt Dortmund, E-Mail: diana.andrae@stadtdo.de, Tel. 0231 50 22 123
Dr. Jan Dohnke, Stadt Darmstadt, E-Mail: jan.dohnke@darmstadt.de, Tel. 06151-133202
Dr. Andrea Schultz, Stadt Leipzig, E-Mail: andrea.schultz@leipzig.de, Tel. 0341-1232821
Uta Thien-Seitz, Landeshauptstadt München, E-Mail: uta.thien@muenchen.de, Tel. 089-23382707

 Ansprechpartner

Diana Andrä

Dortmunder Statistik
Leiterin der VDSt-AG Registerzensus
Hoher Wall 9-11
44137 Dortmund


+49 (0) 231 50-2 21 23
diana.andrae@stadtdo.de

Dr. Andrea Schultz

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen
Schriftführerin
Thomasiusstraße 1
04109 Leipzig


+49 (0) 341 123-2821
andrea.schultz@leipzig.de